Chopfgsudu 10


Das philippinische Paretoprinzip. Ja, und Davos 2026. Das WEF natürlich. Klar dominierte das auch meine Gedanken…


​Ist das Kopfschütteln über Trump noch Leistungssport oder schon der Weichmacher für das Rückgrat?


​​Man frisst Dreck, man säuft Speichel, man macht sich zum Deppen. Wann wurde aus dem WEF eigentlich ein politisches Dschungelcamp?


Es tut einem in den Augen weh, wie die Würde freiwillig im Staub kriecht. Aber eher wächst einem Wurm ein Rückgrat, als dass diese Stiefellecker aufstehen.


Paretoprinzip: Während wir uns an den 80 % Aufwand wundscheuern, um die 20 % zur Perfektion zu erreichen, hat der Filipino schon 60 % erreicht und 20 % gelebt.


Ressourcenallokation

Die Menschheit gräbt in der Sahara nach Morgentau und lässt den Regen im Ozean ertrinken.


Die meisten planen in der einen Hälfte des Lebens das, was sie in der anderen unterlassen – um es dann auf dem Sterbebett zu bereuen.


Pläne sind oft nur das Pfeifen im Walde, um das Zittern zu übertönen, weil uns der Mut zum ersten Schritt fehlt.

Wieso sagen wir nicht “Bahala na” – der philippinische Mut zum Schicksal – und sparen uns die ganze Arbeit?


Bei Lichtenberg hiessen sie Sudelbücher, seine Notizen, die er hinterliess. Sie waren zu meiner Gymnasialzeit eines meiner literarischen Vorbilder aufgrund seiner Aphorismen.

Bei mir heisst das “Chopfgsudu”. Kopfgesudel, annähernd übersetzt. Gedanken, die losgelöst von allem im Kopf rumschwirren und raus wollen. In Form von Epigrammen oder Aphorismen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *